Balsam für die Seele

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BeitragVerfasst: 12. Mär 2009 21:07 
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Doch zur gleichen Zeit betraten auf der anderen Seite des Weltentors Hexen und Zauberer festen Boden und fanden sich urplötzlich in einer gänzlich anderen, märchenhaften Landschaft wieder. Sanfte grüne Hügel dehnten sich in allen Richtungen aus, die mit langem saftig grünem Gras bewachsen waren, das sich sanft im Wind bewegte wie ein weites grünes Meer. Hin und wieder sah man einen Baum in dieser Landschaft stehen, Vögel zwitscherten überall und eine leuchtende Sonne strahlte am Himmel und wärmte Freunde, Feinde und die, die irgendwie dazwischen waren...

Für einen Augenblick hatten alle vergessen, was sie hier her geführt hatte, so überwältigt waren sie von dem Anblick. Bella stand neben Voldemort und seufzte tief. Voldemort sah sie an und im nächsten Moment überkam ihn unbändige Wut. "Bellatrix", schrie er außer sich - und plötzlich hörte das Säuseln des Windes ebenso auf wie das Vogelgezwitscher. "Hatte ich nicht gesagt, daß ich Deine 'treuen' Dienste woanders benötige? Für diese Respektlosigkeit sollte ich Dich auf der Stelle töten!" Die Hexe mit dem schwarzen Haar und dem irren Blick fing an zu stottern: "Meister, ich... Es ging so schnell... Ein Durcheinander... Ich konnte Euch nicht allein..."

"SCHWEIG!", donnerte Voldemort und hob seinen Zauberstab.

"Hoffentlich macht er's...", sagte Fred zu George, "dann erspart er uns die Arbeit..."

Erst jetzt wurde allen bewußt mit wem sie da so einträchtig beisammen standen und plötzlich gab es erneut das wildeste Kampfgetümmel und Geschrei.

"Rückzug!", rief Remus durch den Lärm der Flüche und Gegenflüche und ... (Fortsetzung folgt)

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BeitragVerfasst: 12. Mär 2009 21:45 
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Derweil in London, vor fast einem Jahr ...

~~~***~~~

Trüber Nebel lag über den Straßen Londons. Es herrschte ein merkwürdiges Zwielicht und die Straßen waren eigenartig leer. Kaum ein Mensch war unterwegs, als in der Nähe des Ortes, den nur ein illustrer Kreis ganz besonderer Menschen als "Zaubereiministerium" kannte, ein nie gehörtes Geräusch ertönte.
Zuerst leise, dann anschwellend, klang es, wie ein Walross, das einen Asthma-Anfall hat. Oder wie rostige Ketten, die übereinander schrammen. Oder wie ein Elefant im Würgegriff.
Niemand war da, dem das Geräusch auffallen könnte, aber selbst wenn Leute auf der Straße gewesen wären, niemand hätte Notiz genommen, denn es liegt weder in der Natur der Muggel, noch der Zauberer, etwas zu bemerken, das sie für absurd halten. Ganz besonders nicht, wenn sie Briten sind.
Während das Geräusch lauter wurde schien plötzlich ein Schatten an einer Hauswand aufzutauchen. Langsam zeichnete der Schatten sich klarer ab und eine Gestalt wurde erkennbar. Es schien ein Kasten zu sein, wie eine Telefonzelle. Während mehr und mehr Details sichtbar wurden, die Farbe: eigenartig blau, wo Telefonzellen doch rot sein sollten, die Beschriftung: "Police public call Box", das Material: Holz, obwohl Telefonzellen doch aus Metall sein sollten.
Jeder Beobachter, hätte es denn welche gegeben, hätte die Stirn gerunzelt.
Und dann war sie da. Fest, solide und absolit real. Eine blaue Telefonzelle, die sich "Police Box" nannte.

Mit einem Ruck öffnete sich die Tür und ein Mann trat heraus. Zerzaustes braunes Haar über einem schmalen Gesicht mit unglaublich braunen Augen, einer schmalen Nase und einem strahlenden Lächeln, ein brauner, gestreifter Anzug und Turnschuhe vermittelten einen eigenwilligen Eindruck.
"Oi!", rief er aus und sah auf seine Uhr. "Punktlandung. Er sollte in zwei Minuten hier vorbeikommen."
Der Mann fuhr sich durch die Haare und sah sich interessiert um. Dann runzelte er die Stirn, verzog den Mund und murmelte: "Nein, nicht hier. Er wird die Straße nicht benutzen. Er muss drinnen ..."
Mit einer fließenden Bewegung riss der Mann die Tür der blauen Box wieder auf und verschwand darin. Sekunden später ertönte wieder das verstörende Geräusch und die Box verblasste.

In der menschenleeren Eingangshalle des Zaubereiministeriums ertönte zur gleichen Zeit das gleiche Geräusch und wie schon zuvor auf der Straße erschien die blaue Box. Wieder öffnete sich die Tür und der Mann trat heraus. Er sah sich um und ein strahlendes Lächeln erhellte sein Gesicht.
"Besser, viel besser. Und immer noch eine Minute Zeit!"
Er sah sich weiter um, betrachtete die Portraits, die interessiert zurückstarrten, die zahllosen Kamine, die Springbrunnen-Statue, die das Zentrum des Raumes dominierte. "Albern", murmelte er. "Als ob das auch nur im Entferntesten der Realität entspräche." Er schüttelte den Kopf, als in einem der Kamine plötzlich ein grünes Feuer aufflackerte und ein Mann heraustrat, der unverschämt gut aussah und sich Asche von der Kleidung klopfte.
Der erste Mann trat zu ihm herüber.
"Sirius Black, nehme ich an?"
Sirius musterte den Fremden irritiert und sagte dann: "Sie müssen sich irren. Ich kenne keinen Sirius Black."
Der erste Mann lachte. "Natürlich. Sie sind inkognito hier. Wie konnte ich das vergessen? Also dann ... Tatze. Oder Schnuffel?"
Sirius erstarrte, sah den Fremden misstrauisch an. "Wer sind Sie?"
"Ich bin der Doctor und Sie müssen mit mir mitkommen, Sirius Black." Sein Gesicht wurde schlagartig ernst.
"Doctor? Doctor wer?"
"Einfach nur der Doctor."
"Ich kann nicht mit Ihnen mitkommen, ich werde hier gebraucht."
"Natürlich. Ich vergaß. Harry ist hier. Beziehungsweise war hier ... oder wird hier sein. Ääähh ... also, wie auch immer. Harry war hier, aber Sie dürfen dort nicht reingehen."
"Was?!? Warum nicht."
"Ääähh ... das darf ich Ihnen nicht sagen. Spoiler, Sie wissen schon. Wenn Sie etwas über ihre Zukunft erfahren, kann das die ganze Zeitlinie verändern."
"Meine Zukunft?" Sirius zückte seinen Zauberstab und richtete ihn auf den Doctor. "Was soll das alles hier?"
Der Doctor seufzte. "Ich komme aus der Zukunft und Harry braucht Sie da. Deshalb bin ich gekommen, um Sie abzuholen, weil sonst die strukturelle Integrität zweier Dimensionen auf dem Spiel steht. Es ist ... sehr kompliziert."
Sirius dachte einen Moment nach. "Wenn der Harry in der Zukunft mich braucht, warum bin ich dann nicht da? Warum müssen Sie mich von hier her holen?"
Tiefe Traurigkeit wurde in den Augen des Doctors sichtbar. "Es tut mir Leid ..."
"Oh Merlin. Ich sterbe vorher, oder?" Sirius wurde blass.
Der Doctor schwieg.
Langsam fing sich Sirius und steckte den Zauberstab wieder ein. "Sie haben einen Zeitumkehrer? Ich dachte, die wären alle zerstört worden." Misstrauisch blinzelte Sirius den eigenartigen Fremden an.
Der Doctor machte eine wedelnde Handbewegung. "Ich habe die TARDIS." Er zeigte auf die blaue Box.
Sirius hob die Augenbrauen. "Eine Telefonzelle? Eine BLAUE Telefonzelle?"
Ein schallendes Lachen ließ ihn sich wieder dem Doctor zuwenden. "Sehen Sie hinein. Sie ist innen größer."
Sirius ging zu der blauen Box und öffnete die Tür. Es überraschte ihn nicht so sehr, wie es einen Muggel überrascht hätte, denn in der Zauberwelt waren diese Dinge nicht unbekannt. Aber die Innenausstattung verblüffte ihn dann doch. Zauberer hatten es nicht so mit Technik und das Innere der Tardis, zumindest der Eingangsraum, war vollgestopft mit Technik. Es war der Antrieb, das Herz der Tardis, ihre Steuersystem, ihre Instrumentenpulte, Ihre Anzeigemodule. Sirius starrte den ganzen Kram an, dann ging er zurück zum Doctor.
"Das ist Ihre Version des Zeitumkehrers?"
"Mehr ein Raum-Zeit-Schiff. TARDIS. Time And Relativ Dimensions In Space. Timelord-Technologie. Sehr, sehr kompliziert."
Der Doctor strahlte.
Unsicher sah Sirius von der Tardis zum Ministeriumseingang und wieder zur Tardis.
"Wir haben nicht viel Zeit, Harry und seine Freunde betreten gerade einen instabilen Riss im Dimensionsgefüge und wenn ich Sie in der richtigen Dimension absetzen soll, dann müssen wir eine sehr präzise Berechnung durchführen."
Sirius rührte sich nicht vom Fleck. "Und der Harry in dieser Zeitlinie? Was passiert mit ihm?"
"Er ist ok. Er schafft das schon. Aber Sie müssen hier weg. Wenn Sie in dieser Zeitlinie gestorben sein müssen, und hier bei mir herumstehen, dann erzeugen wir ein Zeit-Paradoxon und die Konsequenzen können den ganzen Planeten zerstören."
Sirius erstarrte. "Ich sterbe hier? Jetzt?"
Der Doctor seufzte. "Harry braucht Sie, Sirius Black. In einem Jahr, in einer anderen Dimension. Also los jetzt! Allons-y!"
Mit einem Satz erreichte der Doctor die Tardis und öffnete die Tür. Betäubt von dem, was er soeben erfahren hatte, folgte ihm Sirius.
Kaum hatte sich die Tür hinter ihnen geschlossen, ertönte wieder das Geräusch und die blaue Box verblasste ...

~~~***~~~

(Diesen Handlungsstrang bitte nicht weiterführen, ich setze Sirius dann an einem geeigneten Ort in einer geeigneten Zeit ab, wenns Recht ist.)

Und hier nun für alle, die den Doctor nicht kennen:

Der zehnte Doctor:

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Die TARDIS:

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"I can't go back. But I can appreciate what I have right now. And I can define myself by what I am, instead of what I'm not."
"And what are you?"
"Alive. Everything else is negotiable."

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~~~

Man möchte brechen!


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BeitragVerfasst: 13. Mär 2009 14:21 
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Hui!!!!! Wie cool!


Zitat:
...und ein Mann heraustrat, der unverschämt gut aussah...

*seufz* Dem kann ich nur zustimmen... :mrgreen:

Ich finde die Idee jedenfalls klasse. Und Sirius darf mit nach Mittelerde! *hüpf*

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BeitragVerfasst: 14. Mär 2009 08:48 
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"Rückzug!", rief Remus durch den Lärm der Flüche und Gegenflüche und jagte noch einen Färbezauber auf Lucius Malfoy, woraufhin dessen herrlich hellblonde Haare einen rostroten Schimmer annahmen.
Dann brachte er sich zusammen mit den anderen Ordensmitgliedern hinter einem der grünen Hügel in Sicherheit und nur Lucius wütende Schreie und Bellatrix Lachen drang noch zu ihnen.

"Was tun wir denn jetzt?", jammerte Ron und spähte über den Rand des Hügels, wo Lucius in einer heftigen Debatte mit Severus verwickelt war.
"Es war deine Aufgabe die Flasche Verseus einzupacken!", tobte Lucius und es sah aus, als stünde sein Haar in Flammen.
"Falls du es nicht mitbekommen hast, Lucius.", erwiderte Severus und seine Stimme war eiskalt. "Es blieb nicht gerade viel Zeit, um irgendetwas einzupacken. Im übrigen konnte ich schließlich nicht voraussehen, dass du nicht einmal einen einfachen Färbezauber abwehren kannst..."
"Ich bringe diesen Werwolf um!"

Ron ließ sich wieder zurücksinken und blickte Remus mitleidig an. "Malfoy ist nicht gerade gut auf dich zu sprechen."
Doch niemand antwortete ihm. Sie schienen ihn nicht mal gehört zu haben.
Denn ihr Interesse wurde auf etwas gelenkt, was sich am Fuß des Hügels befand und die Zauberer in ihren Bann gezogen hatte.
"Hier gibt es Kobolde.", sagte Fred belustigt.
"Aber irgendwie sehen sie anders aus, als bei uns.", stellte George fest.
"Das sind keine Kobolde." Hermines belehrende Stimme riß alle aus ihrer Faszination.
"Und was soll es dann sein, Miss Neunmalklug?", fragte Fred herausfordernd.

"Wie wäre es mit einem Hobbit.", antwortete der kleine Mann am Fuß des Hügels. Augenblicklich waren wieder alle Augenpaare auf ihn gerichtet. "Mein Name ist Frodo Beutlin. Seid ihr Freunde von Gandalf?"
Neugierig blickte er die Zauberer an und ... (Fortsetzung folgt)

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BeitragVerfasst: 16. Mär 2009 11:31 
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"Wie wäre es mit einem Hobbit.", antwortete der kleine Mann am Fuß des Hügels. Augenblicklich waren wieder alle Augenpaare auf ihn gerichtet. "Mein Name ist Frodo Beutlin. Seid ihr Freunde von Gandalf?"
Neugierig blickte er die Zauberer an und war verblüfft, als diese ihn ratlos ansahen.
"Was zum Kuckuck ist ein Hobbit?", platzte es dann aus Hermine heraus.
Und dieser Satz brachte ihre Freunde total durcheinander, denn das Hermine eine solche Frage stellen musste, war ihnen noch nie passiert.
Eigentlich wusste sie ja auf alles eine Antwort.

- - - - - - - - - -

Lucius Malfoy konnte seinen Meister nur mit knapper Mühe und Not davon abbringen, Bellatrix mit einem Avada Kedavra ins Jenseits zu befördern.
"Herr, wir sollten bedenken, wie wenige wir hier sind ... es ist den anderen wohl nicht mehr gelungen, uns zu folgen."
Dabei deutete er auf den immer mehr verblassenden Ring, aus dem sie alle in diese Welt gekommen waren und der sich in Nebelschwaden auflöste, um dann ganz zu verschwinden.

Voldemort, der nur zu gut erkannte, wie recht Lucius hatte, belies es bei einem Crucio und warnte Bella: "Beim nächsten mal kommst du nicht so glimpflich davon."
Dann warf er einen Blick auf Lucius Haare und sagte trocken: "Rostrot steht dir nicht, mein Freund."
Lucius warf Severus einen mörderischen Blick zu, der nur mit den Schultern zuckte.
Er lies unterdessen seinen scharfen Blick über die Gegend streifen und fragte: "Hat eigentlich einer von euch die Ratte gesehen?"

- - - - - - - - - - -

Fortsetzung folgt (den Erzählstrag mit Peter würde ich gern selbst weiter übernehmen)

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BeitragVerfasst: 21. Mär 2009 19:59 
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Mit einem unterdrückten Angstschrei auf den Lippen betrat Peter die sich bewegende blaue Masse, schloss dann aber die Augen, um nichts von all dem Schrecklichen sehen zu müssen, von dem zu Erleben er fest überzeugt war.
Dadurch strauchelte er, als er auf unebenem Boden aufkam und stürzte ins Gras.
Verdutzt öffnete Peter die Augen und blickte sich um.

"Wo bin ich hier nur gelandet", fragte er sich unglücklich, als er die grenzenlos scheinende Weite der Wiesen sah, die nur hier und da durch Bäume unterbrochen wurde.
Kein Mensch weit und breit, ja nicht einmal ein Haus war zu sehen.
Hoffnungsvoll warf Peter einen Blick zurück, um sich eventuell wieder durch das Tor zurück in seine Welt flüchten zu können ... aber da war nichts.
Entsetzen stand ihm im Gesicht geschrieben, als er feststellen musste, dass ihm auch niemand in diese fremde Welt gefolgt war.

"Ddddas Tttor ist ggggeschlossen ... iiich bbbin gganz allein hhier.", murmelte er vor sich hin. "Mmmmeister, wwwarum ..."
Seine Frage würde ihm niemand beantworten, da war er sich sicher.
Peters Augen zuckten unruhig hin und her.

Da sah er, das sich in der Ferne ein ganzer Zug von Menschen in eine Richtung drängte.
Ja, es hatte sogar den Anschein einer wilden Flucht.
Peter verwandelte sich blitzschnell in eine Ratte und huschte mit wieselflinken Beinen davon.

Fortsetzung folgt

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BeitragVerfasst: 22. Mär 2009 00:48 
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Alle starrten Hermine verdutzt an. Selbst Hermine runzelte die Brauen und schien zu überlegen, ob das wirklich sie selbst gewesen war, die diese Frage gestellt hatte.

Der Hobbit legte den Kopf schief und sah von einem zum anderen. "Seid Ihr Freunde von Gandalf?", wiederholte er geduldig. Dann wurde sein Blick hoffnungsvoll. "Wollt Ihr uns im Kampf beistehen?"

"Was ist ein Gandalf?", platzte Ron heraus und sah Hermine an. Sie hielt sich die Hand vor den Mund - offenbar hatte sie Angst, erneut eine Frage zu stellen, deren Antwort sie nicht kannte. Der Hobbit runzelte die Brauen und schien millimeterweise zurückzuweichen. Ihm war anscheinend eben eingefallen, daß es nicht nur nette Menschen auf der Welt gab.

Remus lächelte den Hobbit an und sagte mit seiner sanftesten Stimme: "Du mußt keine Angst haben. Ich heiße Remus Lupin und das hier sind Harry, Ron, Hermine und die beiden da drüben sind Fred und George." Der Hobbit deutete auf die Zwillinge und sah sie verblüfft an: "Die sehen ja völlig gleich aus!"

"Wer?", fragten die Zwillinge unisono und sahen sich suchend um. Ron grinste während Hermine den Kopf schüttelte. Sie ging auf den Hobbit zu und streckte ihm die Hand hin. "Hallo Frodo. Schön, Dich kennenzulernen. Wo sind wir hier und was ist das für ein Kampf?" (Fortsetzung folgt)

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BeitragVerfasst: 22. Mär 2009 20:03 
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"Hallo Frodo. Schön, Dich kennenzulernen. Wo sind wir hier und was ist das für ein Kampf?"
Frodo blickte Hermine an, als würde sie aus einer anderen Welt kommen, was natürlich stimmte, nur dass er es nicht wusste.
"Habt ihr noch nie etwas von Sauron gehört?"

Hermine blickte Harry an und runzelte die Stirn. "Hört sich an, wie eine Pflanze aus Hogwarts' Gewächshäusern. Aber sicher bin ich mir nicht."
"Wer ist Hogwarts?", stellte jetzt Frodo die Gegenfrage.
"Nicht wer.", lachte George. "Sondern was."
"Das ist nicht so wichtig.", schaltete sich Hermine wieder dazwischen und fixierte Frodo. "Was ist nun ein Sauron?"
"Vemutlich ein wild gewordener Dinosaurier...", kommentierte Fred.
"Mit wild geworden liegt ihr gar nicht so falsch.", sagte Frodo bedrückt und spähte unsicher hinter sich. "Er ist der Feind aller freien Völker. Voller Bosheit und Herrschsucht. Er will die freien Völker von Mittelerde unter seine Macht bringen, sie in die Dunkelheit ziehen."
Betretenes Schweigen unter den Zauberern.
Harry ergriff als erster wieder das Wort. "Klingt ganz nach dem Bruder von Voldemort. Meint ihr nicht?"
"Durchaus.", bestätigte Lupin und ein Schatten fiel über sein Gesicht. "Und jetzt scheinen wir auch den Grund zu kennen, warum er den Trank benutzt hat, um in diese Welt zu kommen."
Diese Vorstellung behagte keinem.
"Nun. Wir sind aber auch hier, nicht wahr?", sagte Ron grimmig. "Und wir werden natürlich gegen ihn kämpfen. Egal, ob er noch einen Saurier hinter sich hat, oder eine Todesserarmee. Oder wie seht ihr das?"
Zustimmendes Gemurmel.
"Sauron, Ron. Nicht Saurier.", korrigierte Hermine, zog aber ihren Zauberstab und nickte Frodo aufmunternd zu.
"Wir werden dir helfen."

Doch Frodo war von Hermines Zauberstab abgelenkt. "Soll das ein Schwert sein?", fragte er zweifelnd und zog die Augenbrauen nach oben, sodass seine ohnehin riesigen Augen aus ihren Höhlen zu fallen drohten.
"Ein Schwert?", fragte George belustigt und blickte auf seinen Zauberstab. "Wohl eher nicht."
"Das ist ein Zauberstab.", sagte Hermine freundlich. "Vielleicht kennst du keine Zauberer oder Hex..."
Doch Frodo unterbrach sie. "Natürlich kenne ich einen Zauberer. Ich sagte doch, dass ich auf Gandalf warte."
"Also ist Gandalf ein Zauberer?", schloss Hermine. Frodo nickte.
"Und er hat keinen Zauberstab?"
Hermine blickte Harry an. Wenn er keinen Zauberstab benutzen musste, um mit Magie umgehen zu können, musste es ein mächtiger Zauberer sein. So wie Dumbledore...
Doch wieder wurde sie von Frodo unterbrochen. "Doch er hat einen Zauberstab. Der ist nur ein wenig... größer."
"Größer?"
"Ja, richtig groß. So groß wie ihr, würde ich sagen."
George trat einen Schritt nach vorne und blickte Frodo ungläublig an. "So groß wie wir sind sagst du? Mann, den Zauberstabhersteller möchte ich gerne kennen lernen. Verrätst du mir, wie er heißt?"

"Das ist jetzt unwichtig.", knurrte Hermine und stellte sich vor George.
"Ihr werdet uns also helfen?", versicherte sich Frodo und Hoffnung schwang in seinem Blick mit.
"Das werden wir.", bestätigte Hermine. "Bist du alleine unterwegs?"
"Nein. Mit meinen Gefährten... Kommt. Ich bringe euch zu ihnen..." (Fortsetzung folgt)

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BeitragVerfasst: 23. Mär 2009 02:40 
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*rofl* Goosy!!! Grandios!!! Am meisten mußte ich über den Saurier lachen... :lol:

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"Nein. Mit meinen Gefährten... Kommt. Ich bringe euch zu ihnen..."

Der Hobbit setzte sich in Bewegung und marschierte auf ein Tal zwischen den Hügeln zu, ohne sich weiter umzusehen. Offenbar war er sich sicher, daß die Fremden ihm folgen würden. Gedankenverloren schüttelte er den Kopf. Was mußte dieses Hogwarts für eine tolle Gegend sein, wenn die da den schrecklichen Sauron nicht kannten. Für eine Sekunde quälten ihn wieder die Visionen, die der Ring ihm eingab und er strauchelte. Doch sofort hatte er sich wieder im Griff. Der Ruf des Ringes nach seinem Meister wurde langsam stärker und noch konnte Frodo ihm wiederstehen. Er hatte jedoch Angst, was wäre, wenn er unterliegen würde.

Ron lief neben Harry direkt hinter dem Hobbit. Als dieser kurz stolperte, meinte er halblaut zu Harry: "Also ein bisschen was hat dieser Hobbit ja von einer Elfe." Harry grinste nur, sagte aber nichts.

"Oh nein!", widersprach Frodo, der Ron gehört hatte und drehte sich kurz um. "Die Elben sind groß und wunderschön!"
"Groß und wunderschön?" Ron tippte sich an die Stirn und verdrehte die Augen. "Ich kenne nur häßliche und kleine Elfen mit ihren Fledermausohren und ihren Lumpenkleidern!" Harry grinste wieder, sagte aber nichts.

Entsetzt drehte sich Frodo zu ihm um. "Fledermausohren? Naja, sie sind ein bisschen ... länger ... als Deine Ohren, aber... aber... sie sind... naja... jedenfalls nicht häßlich! Und Elben sind auch nicht klein! Und sie haben auch keine Lumpenkleider! Die Elben sind von überirdischer Schönheit! Sie haben wundervolle Kleider an und sie sind von hohem Wuchs und beeindruckender Gestalt. Sie sind die Kinder des Schöpfers!"

"Sorry," sagte Ron in einem etwas streitlustigen Tonfall. "Dir ist wohl die frische Luft nicht bekommen! Wo bitte sind Elfen denn von überirdischer Schönheit? Okay - im Vergleich zu Dir sind sie sicher groß - Du bist ja auch nur ein halber Sitzriese - aber wundervolle Kleider? Schlanke Gestalt? Du hast wohl Halluzinationen!" Rons flammend rote Haare waren ein Nichts im Vergleich zu seiner Gesichtsfarbe. Harry legte ihm begütigend eine Hand auf den Arm. "Vielleicht sehen denen ihre Elfen ja anders aus..." "Pffft." machte Ron beleidigt und trottete hinter Frodo her, während Harry sich nach vorne schob.

"Wunderschön...", maulte Ron halblaut von hinten. "Wenn Elfen wunderschön sind, dann bin ich eine Vela..."
"Ron!", schalmeite es von weiter hinten und es klang verdächtig nach Hermine. "Wenn Du nicht gleich aufhörst, dann schicke ich Dir höchstpersönlich eine Todesfee vorbei!"

"Beachte ihn nicht...", sagte Harry zu Frodo. "Erzähl mir mehr von diesem Sauron-Typen!"
"Er ist vor ewigen Zeitaltern der Diener Melkors gewesen, hat sich dann bei den Elben eingeschmeichelt und schließlich den einen Ring geschmiedet, den, der alle anderen Ringe knechten kann." Harry sah ihn verständnislos an. Doch Frodo sprach weiter.

"In der großen Schlacht des 'Letzten Bundes' am Schicksalsberg, schlug Isildur, Eledils Sohn, Sauron den Finger mit dem Ring ab. Doch entgegen dem Rat der Elben, den Ring zu vernichten, behielt er ihn. Doch Saurons Lebensenergie war an den Ring gebunden und da er nicht vernichtet wurde, konnte Sauron als geschwächtes und körperloses Wesen überleben. Doch die Zeit war mit ihm und er begann von neuem Kräfte zu sammeln und seine Macht zu stärken. Und nun ruft er nach dem Ring. Und wenn Sauron und der Ring vereint sind, dann kann niemand ihn mehr besiegen..."

"Ich verstehe...", sagte Harry düster. "Voldemort hat auch als körperloses Wesen überleben können, nachdem ich ihn fast vernichtet habe als Baby..." Frodo runzelte die Brauen und sah Harry verstohlen von der Seite an. "Ich bin nämlich der Auserwählte, weißt Du?", murmelte Harry düster.

"Ich auch...", sagte Frodo. "Und weißt Du was? Ich denke, ich muss sterben, um meine Mission zu erfüllen."
"Ich auch...", sagte Harry.
Dann seufzten beide.

(Fortsetzung folgt)

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BeitragVerfasst: 23. Mär 2009 09:33 
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Peter wusste gar nicht mehr, wie lange er gelaufen war, als er einen großen Wald erblickte, dessen Bäume ihn nicht gerade einluden.
Viel zu düster war der Wald, die Bäume - uralt und verwildert - versetzten ihm einen Schrecken, den er sich nicht erklären konnte.
Die Bäume schienen zu rauschen, ja geradezu zu flüstern.

Peter versuchte sich Mut zu machen: 'Bäume können nicht reden und auch nicht denken', dachte er.
Aber die Angst wuchs, desto näher er dem Wald kam.
So etwas bedrohliches hatte nicht einmal der verbotene Wald in Hogwarts ausgestrahlt.
Aber da war es ja auch eher das, was im Wald lebte, während hier der Wald selbst zu leben schien.

Weiter und weiter trugen ihn seine winzigen Füße, bis er in der Ferne einen Turm sah, schwarz und hoch aufragend in der Ferne.
Das war ein Ziel, das sich eher zu lohnen schien.

'Wo ein Haus ist, gibts auch was zu futtern', war sein erster Gedanke, während ihm der Magen knurrte,

Fortsetzung folgt

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