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 Betreff des Beitrags: Stargate - Universe
BeitragVerfasst: 24. Jul 2009 17:14 
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Hier der erste große Trailer.

Klick mich

So, wie das aussieht, wird die Serie richtig genial! *frauffreu*

/hugs
Lyth

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"I can't go back. But I can appreciate what I have right now. And I can define myself by what I am, instead of what I'm not."
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Dr. Stephen Franklin, Babylon 5


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24. Nov 2009 20:50 
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So, ich habe es jetzt endlich geschafft, die ersten 9 Episoden in relativ kurzer Zeit zu gucken, mir also einen "Überblick" zu verschaffen und eine Meinung zu bilden.

Vorweg: Ich gebe eigentlich jeder Serie, die es schafft, mein rudimentäres Interesse zu wecken, bis Mitte der 2. Staffel Zeit, sich so zu entwickeln, dass ich ein Fan werde.
Manche Serien schaffen es bis dahin nicht und verschwinden von meinem Radar, manche Serien schaffen das viel, viel früher. Aber generell habe ich da Geduld, weil Serien eine eigene Dynamik haben, die einfach Zeit erfordert.
"Universe" hat es geschafft und faszinierenderweise kann ich nicht sagen, wann genau. Meistens gibt es einen Punkt in einer Serie, den ich benennen kann, an dem es "Knack" gemacht hat und ich dachte "Yeah ... das ist es ... ich bin angefixt.".
Diesen Punkt gibt es bei "Universe" nicht, ich kann nicht sagen, wann es mich gepackt hat. Aber es hat mich erwischt.

Natürlich gibt es Kritikpunkte, aber wann gibt es die nicht?

Plot/Setting ist nicht neu ...
Aber ehrlich, wann ist es das schon?
Wenn man die Klassiker bis hinunter zu Homer kennt, weiß man, es gibt keine neuen Plots/Settings. Alles schon mal da gewesen.
Na und? Es kommt darauf an, wie es umgesetzt wurde und da setzt "Universe" meiner Ansicht nach gut an.
Natürlich gab es das Raumschiff fern ab der Heimat schon (Star Trek Voyager), aber das war ihr eigenes Raumschiff und zu den Problemen der Heimreise und der unbekannten Spezies auf dem Weg kam nicht noch das Problem, dass man die Technik nur rudimentär versteht.
Auch "Stargate Atlantis" hat parallele Elemente, aber Atlantis war eine geplante Expedition, bei der Personal und Ausrüstung sorgfältig zusammengestellt waren.
"Universe" ist davon weit entfernt. Sowohl das Schiff, als auch die Leute sind hier zugleich Problem und Lösung.
Faszinierend!

Überhaupt die Personen ...
"the wrong people in the wrong place" Das trifft es perfekt und ist vielleicht eine der erschreckendsten Komponenten.
Hier muss ein Haufen von Leuten sich zusammenraufen und Lösungen finden. Ein Konfliktpotential, von dem Autoren nur träumen können.

Rush: Tja, hätte mich nicht die Benennung von Robert Carlyle für den Maincast schon im Vorwege begeistert, sein Können hätte das in der Serie getan. Ich mag Carlyle schon sehr lange, er ist ein fantastischer Schauspieler, aber selbst meine absoluten Lieblinge können es nicht schaffen, dass ich eine Serie angucke, die mich nicht packt.
Abgesehen von Carlyle ist der Charakter "Rush" allerdings auch so faszinierend genug.
Ja, den zickigen Wissenschaftler kennen wir. Aber bei z.B. McKay war nie unklar, wo er steht, wir hatten nie Zweifel an seiner Agenda.
Diese Sicherheit fehlt uns bei Rush komplett. Und Unsicherheit die Absichten und Motive eines Charakters betreffend machen bei mir immer Faszination aus.

Cloe: Auch sehr faszinierend. Einfach, weil sie absolut nutzlos ist und das auch weiß. Eine Zivilistin, die völlig unverhofft an Bord gekommen ist und deren berufliche Kompetenz (Assistentin eines US-Senators) im wirklichen Leben völlig wertlos ist.
Was macht so ein Charakter in einer Umgebung, in der eigentlich irgendwelche Kompetenz gefragt ist, wenn man irgendwie zu Potte kommen will?
Faszinierend und mutig, was die Autoren hier gewagt haben. Wie viel leichter wäre es, wenn die Dame im wirklichen Leben Krankenschwester oder Laborassistentin oder Näherin gewesen wäre. Dann hätte sie auch auf dem Schiff eine Aufgabe, so aber muss sie selber und der Rest der Leute mit dem Gedanken klarkommen, dass sie - ohne der Gruppe Nutzen zu bringen - Ressourcen verbraucht.
Vielleicht kommt sie irgendwann in die Rolle einer diplomatischen Tante, wenn man kommunikationsfähige Aliens trifft. Zumindest Reden schreiben scheint sie ja zu können. *g*

Young: Knurriger Anführer, der sowohl mit dem Chefwissenschaftler, als auch mit seinen eigenen Vorgesetzen dauernd Stress hat. Kennen wir auch, war bisher auch nicht wirklich einer der Charaktere, die mich begeistert haben, aber er hat Potential und die Serie hat noch Zeit, etwas aus ihm zu machen.

Eli: Der Quotengeek. :D Ja, putzig ... Mal gucken, was aus dem noch wird. Momentan stört mich seine "Everybodys Darling"-Komponente etwas. Aber vielleicht kommt er ja noch bissl aus dem Knick.

Johanson: Uff ... mutig, eine solche Serie ohne einen echten Arzt zu starten. Eine Sanitäterin, die das gesamte medizinische Geschehen wuppen soll. Hat mir eine Menge Stirnrunzeln beschert, aber ich bin trotzdem gespannt, wie sich das entwickelt, wenn es mal einen Main-Character in eine echte, schwierige, intensivmedizinische oder operative Situation verschlägt. Wehe, das wird dann unglaubwürdig ... *knurr*

Scott: Ähh ... ja ... keine Ahnung, was ich mit dem anfangen soll. Ist halt da und macht seinen Job. *schulterzuck*
Wenn sich da nicht charakterlich irgendwas Spannendes entwickelt, dann wird der wohl weiterhin der Typ sein, der mich am Wenigsten interessiert. Momentan habe ich das Gefühl, der ist nur dazu da, um möglichst häufig mit möglichst wenig Bekleidung am Oberkörper durch das Bild zu laufen, um auch die Zielgruppe der weiblichen Zuschauer zwischen 15 und 30 bei der Stange zu halten. *g*

Destiny: Ja, ich sehe die alte Dame durchaus als Charakter, zumindest habe ich den Eindruck, sie hat durchaus ihren eigenen Kopf. *g*
Etwas, das mir noch mehr, als alles andere gefällt. Ich hatte ja auch immer den Eindruck, Atlantis hat so etwas, wie ein rudimentäres Bewusstsein und Destiny vermittelt mir wirklich dieses Gefühl. Mal sehen, was sie mit den Menschen an Bord noch so macht und ob/wann sie ihnen mal kräftig auf die Finger klopft.

Dazu noch jede Menge Militärs, die Autoritätsprobleme und/oder Kriegstraumata haben und ein Haufen Zivilisten, die rumrennen, und dumme Dinge wie "Wir haben Rechte" sagen, ohne zu fragen, ob sie auch Pflichten haben.
Explosive Mischung, die mir gut gefällt.

Ansonsten haben mir die Episoden bisher ziemlich gut gefallen. Sie positionieren die Charaktere und zeigen ein wenig, wie das Universum ist, in dem man da gerade etwas rumschippert.
Auch die Unsicherheit, ob sie einen der Mains frühzeitig aus der Serie nehmen, indem sie ihn dramatisch sterben lassen, finde ich okay. Bei Cloe in "Time" hatte ich wirklich das Gefühl. Allerdings hätte mich das etwas geärgert, denn den "nutzlosen" Charakter zu entfernen, hieße, sich selber einer interessanten Komponente zu berauben.
Insgesamt bin ich recht froh, dass es bisher nicht zu einer derartigen Entwicklung gekommen ist. Ich gucke in letzter Zeit wohl zu viele britische Serien, wo die Autoren keinerlei Skrupel haben, den Maincast auszurotten, bzw. im Verlauf mehrerer Staffeln mehrfach fast komplett auszutauschen. Und wenn man seine Lieblinge dauernd dahingerafft sieht, sobald man sie gerade ins Herz geschlossen hat, wird man dankbar für solide amerikanische Autoren, die vor so etwas zurückschrecken. *lach*
Auch wenn das manchmal (SG-1) dann doch etwas ermüdend wird.;)

Was mir übrigens auch sehr, sehr gut gefällt, ist Destiny. Ein wunderschönes Schiff *schwärm*. Ich lege bei Serien/Filmen mit Raumschiffen auch Wert darauf, dass das Raumschiff mir gefällt (mit der Voyager bin ich nie warm geworden *seufz*) und das tut Destiny definitiv.


Kritikpunkte, die ich allerorts gelesen habe und zu denen ich noch gerne ein paar Worte sagen möchte:

- abgedroschenes Setting: s.o., Ich denke nicht, dass es wirklich neue Settings gibt, es kommt halt drauf an, was man aus den Komponenten macht und da sieht "Universe" für mich gut aus.

- zuviel Sex für eine SciFi Serie: Tja, für mich ein Zeichen, dass die Autoren in psychologischer Hinsicht ihr Handwerk verstehen. In einer Situation, wie "Universe" sie vorgibt, ist das eine emotionale Komponente, die zu verleugnen unrealistisch und albern wäre.

- kein deutlicher Gegner: Finde ich zum derzeitigen Stand der Serie völlig okay. Ich bin kein Fan davon, wenn gleich zu Beginn Freund und Feind bekannt sind und es ein wenig an ein Schachbrett erinnert, wo vor dem Spiel di Figuren aufgestellt werden und man genau weiß, wer der Feind ist und welche Gefahr von ihm ausgeht.
Ich bin da zuversichtlich, dass es noch ausreichend Feinde geben wird, die dann evtl. auch das Potential haben, einen überspannenden Handlungsbogen zu füttern.


Ähh ... ja ... jetzt bin ich wieder ins Schwafeln geraten *seufz*
Ich hoffe, ich habe eure Geduld nicht überstrapaziert, aber es gibt ja auch immer die Möglichkeit, einfach drüber weg zu scrollen. *ggg*

/hugs
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